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Grüne zur Atomkatastrophe in Japan
Uli Sckerl: „Atomtechnologie ist nicht beherrschbar“
"Der Reaktorpark in Fukushima läutet das Ende der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie ein. Das angebliche Restrisiko gibt es nicht. Atomtechnologie ist höchstes Risiko“, sagte der grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl zu den dramatischen Meldungen über die sich häufenden Störfälle. Anders als in Tschernobyl handle es sich in Japan um Atomtechnologie eines modernen Industriestaates, deren Sicherheitsmängel durch eine furchtbare Naturkatastrophe offenbar wurden. Die schrecklichen Ereignisse in Japan zeigten, dass der Mensch bei dieser Risikotechnologie im wirklichen Ernstfall unwiderruflich an seine Grenzen stoße.
„Harrisburg, Tschernobyl und jetzt Fukushima beweisen, dass die Atomenergie weder durch Sicherheitstechnik noch von Menschenhand letztlich beherrschbar ist.“ Aus dieser Erkenntnis könne es nur eine einzige logische Folgerung geben: „Wir müssen raus aus dieser Risikotechnologie, so schnell wie möglich. Biblis A und B in Südhessen, sowie Philippsburg I und Neckarwestheim I in Baden-Württemberg müssen sofort vom Netz genommen werden. Die Atomlaufzeitverlängerung muss zurückgenommen werden“.
Sckerl erinnerte daran, dass das Atomkraftwerk Biblis bereits im Jahr 2009 stillgelegt worden wäre und dass sich das AKW Neckarwestheim I jetzt gerade in der Stilllegungsphase befände, wenn der Atomausstieg von CDU & FDP nicht um bis zu 25 Jahre hinausgeschoben worden wäre. Beide, so Sckerl abschließend, liegen sicherheitstechnisch weit hinter den heutigen Erfordernissen zurück. Sie seien heute auch gar nicht mehr genehmigungsfähig.
Die Themenschwerpunkte der Grünen Liste Ladenburg e.V. (GLL)
Der Folder für die Kommunalwahl bleibt für die Grüne Liste Ladenburg e.V. (GLL) der "Rote Faden" für die kommende Legislaturperiode.
"Ladenburg ist unser Grünprojekt"
Es gilt wachsam zu sein, all zu leicht werden jetzt wieder Versprechungen gemacht. Aber was ist, wenn es dann darauf ankommt? Alle sagen, sie wollen Umwelt- und Klimaschutz. In der Vergangenheit sind dann aber Windkraftanlagen am Industriegebiet im Westen der Gemarkung mit dem Argument der Landschaftsverschandelung abgelehnt worden. Für die gleichen Fraktionen spielte die Landschaftsverschandelung bei der geplanten neuen Neckarbrücke zwischen unserem demalgeschützen Wehr und der denkmalgeschützen Eisenbahnbrücke dann aber keine Rolle. Die CDU nennt sowas aktuell "Heimat erhalten und Zukunft gestalten". Man darf also gespannt sein, wie die CDU ihren Slogan bei der Altstadtverkehrsberuhigung umsetzt.
Wir hoffen nur, dass die anderen es mit uns "anpacken", dabei den den "klaren Durchblick" behalten und ihre "kreativen Lösungen für unsere Stadt" nicht vermissen lassen. Wir werden alle beim Wort nehmen! Tun Sie es mit uns!
Zukunft gestalten braucht Mut und Kreativität. Beides konnten wir beim bislang von der CDU vertretenen Rasenmäherprinzip der "Globale Miderausgabe" nicht erkennen. Schon gar nicht, wenn sogar der Mut fehlte, die Anhebung der Grundsteuer zur Einnahmensteigerung der Stadt mitzutragen. Noch problematischer ist für uns aber die Tatsache, dass die Mehrbelastungen für die Grundeigentümer von rund 20-25 Euro pro Jahr als zu hoch angesehen werden und abgelehnt wurden aber aktuell die Familien, die eine längere Betreuung in Hort oder Kindertagesstätte benötigen, hierfür nun nach Mehrheitsbeschluss gegen unsere Stimmen 20 Euro und mehr im Monat zusätzlich zahlen sollen.




