GRÜNE in Ladenburg

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Neue WC-Anlagen und NWT-Räume für die Merian-Realschule: Grün-Schwarz geht Schulsanierung mit 276.000 Euro an

Uli Sckerl (MdL)

Pressemitteilung von Uli Sckerl (MdL, Bündnis 90/Die Grünen) und Julia Philippi (MdL, CDU)

Neue Datenleitungen oder Dächer: Mit einem großen Sanierungsprogramm hilft die grün-geführte Regierung landesweit Schulen, ihre Gebäude, Heizungen oder Technik zu erneuern. Auch die Merian-Realschule in Ladenburg profitiert von den dringend benötigten Mitteln: Gefördert werden die Sanierung der WC-Anlagen und der NWT-Räume mit 276.000 Euro.

„Jeder kennt die Berichte unserer Kinder von undichten Gebäuden und maroden Toiletten. Mit der schlagkräftigen Summe von insgesamt über einer halben Milliarde Euro greifen wir den Kommunen flächendeckend unter die Arme, damit sie die Mängel in den Schulen rascher und effektiver beseitigen können“, sagt MdL Uli Sckerl. [mehr]

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Franziska Brantner mit Schüler*innen des Carl-Benz-Gymnasiums im Gespräch zur europäischen Idee

Franziska Brantner (MdB)

Im Rahmen des Europatages am 9. Mai besuchte die Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner Schülerinnen und Schüler in ihrem Wahlkreis. Für die europapolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion sind diese Schulbesuche schon Tradition. Seit sie 2009 zuerst Mitglied des Europäischen Parlaments wurde, spricht sie an diesem Tag in Schulen über die europäische Idee. Mit 20 Schülerinnen und Schülern der Klasse 9c des Carl-Benz-Gymnasiums in Ladenburg trat sie vergangenen Mittwoch in den Austausch. "Die EU ist nicht perfekt, aber die beste Idee, die wir je hatten" - mit dem Zitat von Fußballtrainer Jürgen Klopp begann Brantner das Gespräch mit den jungen Europäern. Aus den Reihen der Schülerinnen und Schülern kamen viele und interessante Fragen von der Außenpolitik, über Migration hin zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

Aber Franziska Brantner betonte auch, dass ein stabiles Europa, das Frieden und Wohlstand ermöglicht, wieder mit Leben gefüllt werden müsse. Das Ziel sei ein Europa als Garant für Demokratie und Freiheit. Gerade bei der fairen Besteuerung großer Unternehmen, Lohngerechtigkeit von Arbeitnehmer*innen, der Verteilung von Geflüchteten im Europäischen Süden und der Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik müsse Europa jetzt Farbe bekennen. "Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dieses Europa Realität wird", verspricht die Bundestagsabgeordnete.

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Hallenneubau und Bürger*innen-Beteiligung: Lasst es uns versuchen!

Stadtrat Max Keller

Das Dauerthema neue Sporthalle ist auch unter Bürgermeister Schmutz auf die Agenda gekommen. So ist im neuen Haushalt eine Summe von € 20.000.- eingestellt, um  die daran beteiligten Akteure mit Ihren vielfältigen Wünschen an einen Tisch zu laden - mit der Zielsetzung, ein gemeinsames Vorgehen zu erarbeiten. Denn es  ist für dieses wichtige Projekt unerlässlich, dass alle Beteiligten und besonders auch alle Ladenburger Sportvereine an einem Strang ziehen.

Dabei ist es offensichtlich, dass es zahlreiche Wünsche und Forderungen gibt, die unsere neue Sporthalle erfüllen soll. So ist der Schulsport eine zu erfüllende Pflichtaufgabe, aber auch die Sportvereine haben sicher klare Vorstellungen was die Halle bieten soll. Des Weiteren ist in der Vergangenheit von einer Veranstaltungsqualität gesprochen worden, ohne möglichst den Sport in den Belegungszeiten zu beeinträchtigen. Auch bauliche Wünsche - wie ein Passivhausstandard sind von uns Grünen geäußert worden, um langfristig die Betriebskosten zu minimieren und die Klimaschutzvorgaben einzuhalten.

Somit wird schnell klar, dass selbst bei eingeschränkten Wünschen diese Halle alleine durch die Stadtkasse nicht finanziert werden kann - zumal sich momentan die Fördertöpfe des Landes und Bundes auf Schulsanierungen und sozialen Wohnungsbau konzentrieren. Trotzdem glauben wir, dass eine Realisierung in einigen Jahren möglich sein könnte. Dies schaffen wir aber nur, wenn  es uns gelingt, möglichst viele Akteur*innen einzubinden und eine breite Bürgerbeteiligung zu schmieden. Hier greift der Begriff ‚Fundraising‘ wohl am besten. Es bietet sich die Gelegenheit, für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Ladenburg, an einem großen gemeinsamen Projekt mitzuwirken. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich für den Hallenneubau einzusetzen. [mehr]

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Diskussion über Ankunftszentrum: Landtags-Grüne begrüßen Mannheim als möglichen Nachfolgestandort

Uli Sckerl (MdL)

Uli Sckerl: Ankunftszentrum Ja – Abschiebezentrum nach der Methode Seehofer – Nein!

Bei der Diskussion über die Einrichtung eines Ankunftszentrums nach dem Heidelberger-Modell haben sich die Landtags-Grünen für Mannheim als möglichen Nachfolgestandort ausgesprochen.  „Bevor die Standortfrage letztendlich geklärt wird, müssen aber alle Argumente auf den Tisch gelegt werden. Dies geht nur, wenn Stadt und Land sich einig werden“, so der Innen-Experte der Fraktion GRÜNE, Uli Sckerl. Die Mannheimer Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Zimmer fügt hinzu: „Ich begrüße den direkten und offenen Austausch zwischen unserem Oberbürgermeister Peter Kurz und Minister Thomas Strobl. Derzeit erstellt das Land eine Machbarkeitsstudie für ein solches Zentrum. Die Ergebnisse dieser Studie gilt es abzuwarten und dann auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu treffen, die sowohl die berechtigten Interessen Mannheims, als auch die Aufgaben des Landes bei der Aufnahme von Geflüchteten berücksichtigt.“ [mehr]

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Haushaltsrede Bündnis 90/ DIE GRÜNEN 2018

Stadtrat Max Keller

Hier finden Sie zum Nachlesen die Haushaltsrede der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Haushaltsplan der Stadt Ladenburg 2018, vorgetragen durch Stadtrat Max Keller.

Die Fraktion bezieht dabei unter anderem Stellung...

  • ...zur Finanzsituation der Stadt Ladenburg insgesamt,
  • ...zur Entwickung des Gewerbegebiets Altwasser,
  • ...zur Referent*innenstelle und Bürgerbüro,
  • ...zur Sporthallenentwicklung und
  • ...zu freiwilligen Leistungen der Stadt.

Ladenburg befindet sich im Umbruch - Bericht zur Jahreshauptversammlung des OV Ladenburg

Isabel Sohn-Frank, Denis Wermuth und Hanne Zuber (Foto: Axel Sturm)

Eine Vielzahl von Bau- und Entwicklungsprojekten werden das Stadtbild Ladenburgs in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. Diese Entwicklung bedarf einer kritischen Begleitung durch Bürger*innen, Stadtverwaltung und Gemeinderat. Darin waren sich die Mitglieder und Gäste in der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands von Bündnis 90/Die GRÜNEN einig und brachten es auf den Punkt: In zehn Jahren wird Ladenburg nicht mehr so aussehen wie heute!

In besonderem Fokus werden nach Einschätzung der GRÜNEN die Weststadt durch den Bau der L597 mit der neuen Neckarbrücke sowie die geplante Errichtung einer multifunktionalen Logistikanlage im Industriegebiet „Altwasser“ durch Panattoni Europe stehen. Beide Vorhaben werden deutliche Auswirkungen hinsichtlich Verkehrsaufkommen und innerstädtischer Verkehrsführung mit entsprechender Lärm- und Feinstaubbelastung haben und insbesondere das Leben in der Ladenburger Weststadt deutlich beeinflussen.

Ebenso von Bedeutung für Ladenburg wird die Entwicklung der Nordstadt sein. Alexander Spangenberg, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, berichtete über den aktuellen Stand und ging dabei exemplarisch auf die Parkplatzsituation sowie Fragen der Nahwärmeversorgung ein. [mehr]

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Einladung: Jahreshauptversammlung (14.02.2018)

Liebe Mitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde von Bündnis 90/DIE GRÜNEN,

im Namen des Vorstandes des Ortsverbandes Ladenburg laden wir zur Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017 ein.

Die Jahreshauptversammlung findet am 14.02.2018 um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus (Realschulstr. 7) statt.

Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:

1. Eröffnung/ Begrüßung

2. Bericht des OV-Vorstandes für das Jahr 2017

3. Kassenbericht

4. Entlastung des Vorstandes für 2017

5. Wahl des neuen OV-Vorstandes

6. Bericht aus der Gemeinderatsfraktion (ggf. aus der Kreistagsfraktion und aus dem Landtag)

7. Aussprache und Verschiedenes

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen.

Grüne Grüße

Ingrid Dreier, Hanne Zuber, Isabel Sohn-Frank, Denis Wermuth



Unsere Forderung bleibt: Glyphosat muss vom Acker!

Uli Sckerl (MdL)

„Die Zustimmung des CSU-Bundeslandwirtschaftsministers Schmidt zu einer erneuten Zulassung von Glyphosat ist ein schwarzer Tag für die Verbraucherinnen und Verbraucher“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl die Entscheidung des EU-Ministerrats. Er verweist darauf, dass der Protest gegen dieses Umweltgift bei den Natur- und Umweltverbänden und den Grünen an Neckar und Bergstraße besonders groß war. Noch am Donnerstag habe man sich vom Ladenburger BUND-Vorsitzenden Alexander Spangenberg die Gefahren dieses Pflanzengiftes bei einer Kreisversammlung in Ladenburg erläutern lassen. „Das Abstimmungsverhalten der nur geschäftsführenden deutschen Bundesregierung hat bei der knappen Entscheidung den Ausschlag gegeben. Nun müssen Verbraucherinnen und Verbraucher fünf weitere Jahre den Einsatz eines Giftes ertragen, das von der Weltgesundheits-Organisation WHO hat Glyphosat als ‚wahrscheinlich krebserregend‘ eingestuft wird.“

Wir kämpfen mit vielen Mitstreitern in den Umwelt- und Naturschutzverbänden seit Jahren dafür, dass dieses Gift vom Acker und damit auch aus unserem Essen verschwindet. Pflanzengifte wie Glyphosat sind hauptverantwortlich für den rasanten Artenschwund. In Deutschland wird Glyphosat auf rund 40 Prozent der Felder eingesetzt. Dramatisches Insektensterben, dramatisches Vogelsterben sind die Folge.

Wir fordern jetzt auch mit Blick auf die grün-schwarze Landesregierung: „Wir müssen bei uns noch mehr tun, um den Einsatz von Giften auf unseren Äckern zu reduzieren. Das neu aufgelegte Sonderprogramm zur biologischen Vielfalt unter der Federführung des grünen Umweltministeriums ist hier ein wichtiger Schritt. Darin ist auch die Reduktion von Pestiziden wie Glyphosat verabredet. Das muss jetzt ganz rasch umgesetzt werden.“





Grüne in Baden-Württemberg für starke Grundschulen, gesunde Umwelt und zukunftsfähige Mobilität

Uli Sckerl (MdL)

Koalition setzt Schwerpunkte für den Landeshaushalt 2018/19

Die Eckpunkte für den kommenden Doppelhaushalt des Landes Baden-Württemberg sind gesetzt. Dazu erklärt der Grünen-Landtagsabgeordnete Uli Sckerl: „Wir bringen mehr Lehrerinnen und Lehrer in den Unterricht. Wir bringen mehr Polizistinnen und Polizisten auf die Straße. Und wir ergreifen viele Maßnahmen für den Erhalt unserer Natur. Wir investieren in die Zukunft Baden-Württembergs, indem wir bei der Digitalisierung einen richtigen Schwerpunkt setzen: vom Breitbandausbau über Start-Up-Förderung bis hin zur digitalen Transformation im Verkehr.“

Viel Geld fließt in die Bildung: „Wir investieren gezielt in Bildung: in starke Grundschulen, eine gelungene Inklusion an unseren Schulen, in erfolgreiche Ganztagsschulen, in das Zukunftsfach Informatik und in die weitere Entwicklung der Kinder- und Familienzentren“, berichtet der Landtagsabgeordnete Sckerl. Angesichts steigender Schülerzahlen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann beschlossen, keine Lehrerstellen mehr abzubauen.

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Franziska Brantner: Grenzwerte für saubere Luft nicht auf den Prüfstand stellen

Franziska Brantner (MdB)

Franziska Brantner, Grüne Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg-Weinheim, kommentiert den Vorschlag des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner,  Grenzwerte für saubere Luft auf den Prüfstand zu stellen, wie folgt:

„Die FDP macht mit diesem Vorschlag deutlich, wie gleichgültig ihr Gesundheit und Umwelt im Vergleich zu wirtschaftlichen Interessen sind“, kommentiert Brantner den Vorstoß des FDP-Chefs. Lindner hatte vorgeschlagen, die Schutzwerte für saubere Luft zu überdenken. „Die FDP beteiligt sich damit an der Verbreitung von Fake News der AfD, wonach die Schadstoffbelastung in einem Büro um ein Vielfaches höher sei als auf der Straße. Diese Behauptung ist wissenschaftlich längst widerlegt, sie ist an Schlichtheit nicht zu überbieten, und es ist unverantwortlich, sie als Argument heranzuziehen“, so Brantner.

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Grüne Jugend Neckar-Bergstraße - Gründung in Ladenburg

Quelle: https://www.gj-neckar-bergstrasse.de/

Die Mitglieder und der Vorstand des Ortsverbandes Bündnis 90 / Die Grünen gratulieren der Grünen Jugend Neckar-Bergstraße zur Gründung und wünschen ihr viel Erfolg für die politische Arbeit.

Am Dienstag, den 01.08.2017, wurde die Grüne Jugend Neckar-Bergstraße in Ladenburg gegründet. Sieben junge Frauen trafen sich auf der Neckarwiese um die Satzung der politischen Jugendorganisation zu beschließen. Mit Marilena Geugjes und Clara Frank im Sprecherinnen-Team, Aylin Tuncer als Schatzmeisterin und Tamy Fraas und Frieda Fiedler als Pressesprecherinnen ist der Vorstand komplett. Johanna Meyn und Fabienne Grub sind ebenfalls engagierte Mitglieder des politischen Bündnisses. Die Mitglieder der Grünen Jugend stammen aus Weinheim, Schriesheim, Ilvesheim und Ladenburg und sind somit in der Region breit aufgestellt.

Die sieben Jungpolitikerinnen wollen sich aktiv am Bundestagswahlkampf an der Bergstraße beteiligen. Die Themen der Kampagne, für die sich die Schülerinnen und Studentinnen einsetzen wollen sind "Change the system not the climate", "Lebe wie du willst" und "Unsere Stadt, dein Wohnzimmer".  

Die erste öffentliche Veranstaltung der Gruppe wird am 16. September in Weinheim stattfinden. Mit der Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Heidelberg-Weinheim Franziska Brantner kochen sie gemeinsam Chili sin Carne. Eine Woche vor der Bundestagswahl sind an diesem Samstagabend ab 18 Uhr alle Interessierten aus der Umgebung eingeladen gemeinsam mit der Bundestagskandidatin und den Mitgliedern der Grünen Jugend über aktuelle Themen des politischen Wahlkampfes in lockerer Runde zu sprechen. Es sind ausdrücklich alle Generationen eingeladen, der Eintritt ist frei.

Wer mehr über die Grüne Jugend Neckar-Bergstraße erfahren oder sich beteiligen möchte, findet weitere Informatioen auf der Homepage (https://www.gj-neckar-bergstrasse.de/) oder bei facebook (https://www.facebook.com/gjneckarbergstrasse/).


Rede zur Verabschiedung von Martin Schmollinger

Heute ist ein ganzbesonderer Tag, meine Damen und Herren, denn mit Martin Schmollinger verlässt heute ein Grünes Urgestein unseren Gemeinderat.

Lieber Martin,

Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

im Jahre 1981 kam Martin Schmollinger mit seiner Frau Ulla nach Ladenburg und bezog als erstes Domizil eine Wohnung am Marktplatz. Schon früh zeigte er kommunalpolitisches Interesse, doch zunächst gründete er mit Gleichgesinnten die Friedensinitiative gegen die Nato-Nachrüstung. Das war ein Thema, das die Gesellschaft damals stark bewegte, die Älteren unter uns werden sich erinnern. In dieser Initiative entstand die Idee, dass grünes kommunalpolitisches Engagement grundsätzlich auch Ladenburg gut täte, und so wurde schließlich die Grüne Liste Ladenburg (GLL) gegründet, die auch gleich mit 2 Mandaten in den Ladenburger Gemeinderat gewählt wurde. So wurde Martin Schmollinger erster grüner Mandatsträger in Ladenburg und ist es bis heute geblieben.

Martin stammt ursprünglich aus Leonberg bei Stuttgart, er hat in Stuttgart und Würzburg Volkswirtschaft studiert. Nach ersten beruflichen Stationen wurde er schließlich Bundesgeschäftsführer des Fachverbands Deutscher Verein für Rehabilitation in Heidelberg. Normalerweise arbeiten Volkswirte ja als Manager in großen Unternehmen, in internationalen Verbänden und Organisationen und in Regierungsapparaten. Martin Schmollinger hat sich aber für genau diese Position entschieden, weil sie seiner Neigung und seinem beruflichen Interesse entgegenkam. Hier entwickelte er dann mit den Jahren seine besondere Fachkompetenz an der Schnittstelle von volkswirtschaftlichen Fragestellungen mit Sozialwissenschaft und Sozialgesetzgebung.

Wiederzufinden war das beispielhaft in seinen engagierten Haushaltsreden, in denen ökonomisches Fachwissen zusammentraf mit exzellenter Kenntnis der Kameralistik und sozialpolitischen Fragestellungen. Das Ladenburger "Haushaltsbuch" hat davon mehr als einmal profitiert. Und nie hast du dabei die Menschen vergessen, die von den Entscheidungen betroffen waren, insbesondere nicht die, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Charakteristisch für Martin Schmollingers kommunalpolitisches Engagement war, dass er immer auch das große Ganze im Blick hatte. In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass in Ladenburg einmal eine große Müllverbrennungsanlage (MVA) geplant war. Das war in den achtziger Jahren, und der Kreis hatte dafür auch schon ein Grundstück im Westen Ladenburgs gekauft. Spontan haben damals du und deine liebe Frau Ulla mit vielen anderen engagierten Mitbürgern eine Bürgerinitiative gegen diese Pläne gegründet, die mit vielen Aktionen die Ladenburger informiert und sensibilisiert haben. Der Initiative gelang es damals sich profundes Fachwissen anzueignen und den Planern eklatante Fehler in der Kapazitätsplanung der Anlage nachzuweisen. Letztendlich wurde die MVA verhindert und das war besonders Dir und deinem engagierten Einsatz zu verdanken... und dafür können Dir noch heute alle Bürger unserer schönen Stadt dankbar sein! In diesem Zusammenhang darf auch daran erinnert werden, dass als Folge der damaligen Auseinandersetzung zum ersten Mal Themata wie Müllvermeidung und Mülltrennung auf die politische Agenda kamen und umgesetzt wurden. Das was heute selbstverständlich und gängige Praxis ist, ist damals kreisweit durch ein neues Müllkonzept entstanden.

Lieber Martin,

Du weißt, dass wir Dich nur ungern gehen lassen, weil wir wissen, was wir an Dir haben!

Aber es ist natürlich auch dein gutes Recht nach 27 Jahren engagierter kommunalpolitischer Arbeit den Ratstisch zu verlassen!

"Dann darf es auch mal gut sein" hast du gesagt – war in der Presse zu lesen – und es ist auch gut geworden, möchte ich hinzufügen, denn für Ladenburg waren es insgesamt gute Jahre und dafür möchten wir Dir ausdrücklich Dank sagen. Jetzt gehst du also in den wohlverdienten Ruhestand und hast endlich mehr Zeit dich deiner Familie und deinem großen Freundeskreis zu widmen. Dafür wünschen wir Dir alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit, damit Du diesen Lebensabschnitt noch möglichst lange genießen kannst.

Im Namen der GRÜNEN  Fraktion sage ich also Danke, lieber Martin...danke für Alles: für deine Fachkenntnisse, für deine Ideen, für deine weitreichende kommunalpolitische Erfahrung, die der GRÜNEN Fraktion immer zur Verfügung standen und für 27 Jahre gute, kollegiale Zusammenarbeit.

Und persönlich möchte ich hinzufügen: Danke für deine Freundschaft und alles Gute für die Zukunft!

Alexander Spangenberg

Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die Grünen


Jahreshauptversammlung 2016 - Wahl des Vorstands und Ehrung Ursula & Martin Schmollinger

Ingrid Dreier, Denis Wermuth, Hanne Zuber, Isabell Sohn-Frank, Martin und Ursula Schmollinger (v.l.n.r.) (Foto: Peter Jaschke)

Auf der Jahreshauptversammlung 2016 konnte der alte Vorstand entlastet und ein neuer Vorstand gewählt werden. Als neue Vorsitzende führt nun Ingrid Dreier gemeinsam mit Hanne Zuber (Schriftführerin) und Isabell Sohn-Frank (Kassenwartin) die Geschäfte des Ortsverbands, daneben wurden Denis Wermuth als 1. Beisitzer (Öffentlichkeitsarbeit) gewählt. Ein großes Dankeschön ging an Martin Schmollinger, der nicht mehr für den Vorstand kandidierte, für sein Engagement der vergangenen Jahre. Daneben konnten Ursula und Martin Schmollinger für ihre 35jährige Mitgliedschaft bei den Grünen geehrt werden.

 

Über die Jahreshauptversammlung berichtete der Mannheimer Morgen und die Ladenburger Zeitung.


Zum Nachlesen: Die Haushaltsrede der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Haushaltsplan der Stadt Ladenburg 2016.