video_label

Willkommen! Bienvenido! Welcome! Bienvenue! Hoşgeldiniz!

Grüner Treff: Dienstag, 5. Oktober 2021, 19:00 Uhr im Café Antique

Wir treffen uns am Dienstag, dem 5. Oktober ab 19 Uhr im Café Antique für unsere lokale Wahlnachlese und weitere Diskussionen.

Wir möchten die folgenden Themen besprechen:

  • Rückblick Bundestagswahl
  • Radtour ins angedachte Interkommunale Gewerbegebiet
  • Bericht aus der Gemeinderatsfraktion (ggf. auch aus dem Kreistag)

Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen!

So beurteilen wir als Ortsverband das Wahlergebnis


Nach einem langen und spannenden Wahlkampf steht fest: Bündnis 90/Die Grünen sind im Bund die Partei mit dem größten Stimmenzuwachs (5,9%) seit 2017. Das ist ein großes Ergebnis. - Gratulation aber auch an die SPD für einen tollen Aufholwahlkampf.

Wir hatten für uns Grüne jedoch mehr erhofft. Schade, dass so viele Mitmenschen ein zaghaftes "Weiter so" gewählt haben und nicht unseren optimistischen Wandel. Wir befürchten, dass der notwendige Aufbruch Deutschlands in eine klimaneutrale Zukunft viel langsamer voran kommt, als es notwendig wäre – da muss jetzt in den Sondierungsgesprächen gut verhandelt werden. Denn der Preis, den wir alle ansonsten bezahlen müssen wird immer höher!

Wir gratulieren unserer Bundestagsabgeordneten Fraziska Brantner herzlich und freuen uns, dass sie im Wahlkreis Heidelberg erstmals das Direktmandat für uns Grüne gewinnen konnte. Der Stimmanteil von gut 26% Erststimmen in Ladenburg bedeutet eine Verdoppelung gegenüber der letzten Bundestagswahl! Franziska Brantner ist eine enorm engagierte und sachkundige Politikerin, die das baden-württembergische Credo einer Politik der Gehörtwerdens lebt und als Ideal weiterhin mit nach Berlin nehmen wird. Wir sind uns sicher, dass sie wichtige Projekte beim Klimaschutz, der Europa- und der Familienpolitik in den kommenden vier Jahren in Berlin mit bewegen wird. Das hervorragende Abschneiden bestätigt uns auch als Ortsverband und in der Gemeinderatsfraktion in unserer Arbeit der letzten Jahre und motiviert uns, die grünen Themen hier in Ladenburg weiter voranzutreiben.

Wir wünschen der Fraktion der Grünen im Bundestag und besonders Franziska einen guten Start in Berlin.

Dr. Franziska Brantner vor Ort in der Ladenburger Weststadt

Dienstag, 21.09., 15:30 - 17:00 Uhr

Es tut sich was im Ladenburger Westen. Neue Wohnungen und Häuser, Modernisierung der Astrid-Lindgren-Schule und der anstehende Neubau einer KiTa – da ist viel in Bewegung, damit Ladenburg West fit ist für die Zukunft.
Rund um die Themen Familie, Kinderbetreuung und Wohnen möchte die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Dr. Franziska Brantner, mit Bürgerinnen und Bürgern in der Weststadt ins Gespräch kommen. Am Dienstag, 21.09. ist sie von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr gemeinsam mit Mitgliedern des Grünen Ortsverbands und der Grünen Gemeinderatsfraktion vor Ort. Bei der Bäckerei Görtz gibt es einen Infostand und für Kinder eine kleine Spielstraße.

Mobil bei uns - Winne Hermann in Schriesheim

Dienstag, 21. September 17:30 Uhr, RNV Bahnhof / Schillerplatz Schriesheim

Für eine Stadtbahn von Schriesheim nach Mannheim über Ladenburg gibt es schon sehr alte Pläne ganz tief in der Schublade. Die Grünen aus Ladenburg und Schriesheim wollen gemeinsam mit Dr. Franziska Brantner dieses Thema nun erneut in die Öffentlichkeit bringen und diskutieren. Auch die Radwege in den Hauptachsen Altenbach-Schriesheim und an der B3 entlang sollen Themen am 21.09. um 17:30 Uhr sein. Dazu haben sie Winne Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, eingeladen. Treffpunkt ist am RNV Bahnhof in Schriesheim auf dem Schillerplatz.

Bei dem Treffen am Dienstag geht es darum, die Vision der Stadtbahn noch einmal aufzugreifen und  Möglichkeiten für eine bessere Mobilität in der Region zu diskutieren.

  • Eine Stadtbahn direkt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim würde eine einstündige Fahrt von der Bergstraße nach Mannheim sehr verkürzen und Ladenburg an das Stadtbahnnetz anbinden.
  • Für die Mobilität mit dem Fahrrad Radwegenetz in Schriesheim auszubauen hat hohe Priorität. Jedoch spielen die Kosten für den Ausbau eine nicht unwesentliche Rolle.
  • Bereits in der Vergangenheit gab es verschiedene Initiativen, die eine Einrichtung eines (baulich getrennten) Fahrradweges von Schriesheim nach Altenbach entlang der L536 bzw. L596a anregten.

Viele Schriesheimer*innen möchten das Fahrrad für Fahrten zur Arbeit, zur Schule oder sportlichen Aktivitäten benutzen. Im Moment ist das aber kaum möglich. Weder von Altenbach nach Schriesheim, noch auf dem Fahrradweg auf der B3, der mit den Fußgänger*innen gemeinsam genutzt wird, und viele Einfahrten den Radweg kreuzen, was ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt.
Interessierte sind herzlichst eingeladen.

Treffpunkt: 17:30 Uhr RNV Bahnhof / Schillerplatz Schriesheim

Fahrrad-Infotour zum möglichen interkommunalen Gewerbegebiet Ladenburg-Ilvesheim

Freitag 17.09. 17:00 Uhr, Treffpunkt: Wasserturm Ladenburg

Vor einigen Tagen starteten die diesjährigen Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg, alle Welt spricht und schreibt vom Klimawandel, von Starkregenereignissen und Dürren, vernünftiger Landwirtschaft und regionalem Einkaufen. Man muss was tun, damit wir die Kurve noch kriegen. Man – das sind wir alle! Und zwar vor der eigenen Haustür. Denn hier könnte bald wertvoller Ackerboden Gewerbeflächen zum Opfer fallen, das muss diskutiert werden!

Schon im Baugesetzbuch steht: „Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden, …“. Ist also gar nichts Neues. Mit Blick auf Nachhaltigkeit und zukünftige Generationen fragen wir uns:

  • Was passiert, wenn Gewerbe immer mehr Felder frisst?
  • Wie haben sich Ladenburg und Ilvesheim in den letzten Jahren verändert?
  • Was bietet uns unsere Ackerfläche?
  • Wie funktionieren Wasserhaushalt und Versiegelung?
  • Was bringt ein Gewerbegebiet einer Gemeinde ein?

Die Ilvesheimer und Ladenburger Grünen, der Bauernverband Ladenburg und der BUND Ladenburg möchten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das betroffene Gebiet erkunden, um die Dimensionen des möglichen interkommunalen Gewerbegebiets erfassen zu können. Wir wollen informieren, ins Gespräch kommen und so einen fundierten Standpunkt zu diesem Thema finden.

Freitag, den 17.09. um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Wasserturm Ladenburg

Mit dem Fahrrad fahren wir gemeinsam Richtung Industriegebiet Altwasser.

Alles ist drin - Grünes Fest mit Dr. Franziska Brantner (MdB) und dem Duo Armani am 4. September 2021

Pressemitteilung vom 23. August 2021

Das Wahlkampfmotto „Deutschland. Alles ist drin“ von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 2021 schaut nach vorne. Es greift die aktuellen Herausforderungen mutig auf und setzt Zeichen der Hoffnung für die Zukunft. Es ist möglich, nicht nur die akute Pandemie zu bewältigen, sondern auch gegen den Klimawandel anzugehen und eine gerechtere Welt zu schaffen.

Die Bergsträßer Grünen laden alle Interessierten am Samstag, dem 4. September ab 15 Uhr in die Freizeithalle nach Heddesheim ein, sich die Ideen der Grünen anzuschauen und darüber zu diskutieren. Dr. Franziska Brantner, Bundestagskandidatin auf Platz 1 der baden-württembergischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen, wird die wichtigsten Programmpunkte und die Wahlziele der Grünen für eine klimagerechte Entwicklung und ein soziales Deutschland darlegen.

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl wird anhand einer 100-Tage-Bilanz zeigen, was unter einer grün-geführten Landesregierung z.B. in Sachen Klimaschutz alles möglich ist.

Den passenden kulturellen Rahmen setzt das Duo Armani (Gesang & Gitarre) mit Jazzmusik zum Genießen aber auch zum Nachdenken. Ein kleines Buffet und Getränke stehen für das leibliche Wohl bereit.

Die Freizeithalle (Großsachsener Str. 35, 68542 Heddesheim) ist halb-offen und daher für eine Veranstaltung unter Corona-Bedingungen gut geeignet. Sie ist barrierefrei zugänglich. Ansonsten gelten die allgemeinen Corona-Regeln (aktuell die Corona-Verordnung vom 16.08.2021)

Zukunft verspielt? - Lasst uns reden!

Jung & Alt mit Franziska Brantner

Wir bringen junge Menschen und ältere Menschen an einen Tisch, damit sie sich über ihre jeweiligen Perspektiven austauschen können. Es geht darum miteinander zu reden, sich zu verstehen, und nicht übereinander zu reden.

Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, melde sich bitte unter info@gruene-ladenburg.de an.

Neue Corona-Verordnung ab 16. August

Beschränkungen fallen – ungehinderter Zugang für Geimpfte und Genesene; Schnelltest für Ungeimpfte

Baden-Württemberg geht in den Corona-Maßnahmen voraus. Ab Montag gelten die neuen Regelungen, die vor allem für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben und für ungeimpfte Personen die Teilhabe am öffentlichen Leben über einen negativen Antigen-Schnelltest ermöglichen. Das ist in dieser Form in keinem anderen Bundesland der Fall. Die anderen Länder werden aber alle rasch folgen.

Die Maskenpflicht bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind auch künftig davon befreit. Auch die die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen. Pflicht bleibt auch die Erfassung der Kontaktdaten.

Infektionsgeschehen wird weiter berücksichtigt

Das Land behält sich vor, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, wenn das Ausbruchsgeschehen sich verstärkt und eine Überlastung des Gesundheitswesens droht. Dazu werden  die Auslastung der Intensivbetten, die Sieben-Tage-Inzidenz, die Impfquote und die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe fortlaufend beobachtet.

Testpflicht für nicht geimpfte oder genesene Personen

Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss künftig in mehr Bereichen einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Beim Besuch von Clubs oder Discotheken ist ein negativer PCR-Test erforderlich – dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein. Dies gilt für ganz Baden-Württemberg einheitlich – unabhängig von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis. Damit vereinfacht Baden-Württemberg die Regelungen, da diese nun wieder landesweit einheitlich gelten.

Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen. Der Nachweis erfolgt hier durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa durch den Kinderausweis oder Schülerausweis. Ausgenommen sind auch sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Ausgenommen von der Testpflicht sind religiöse Veranstaltungen. 

Die Faustregel lautet: Bei Veranstaltungen/Aktivitäten in geschlossenen Räumen müssen alle Besucherinnen und Besucher einen Geimpften-Nachweis, einen Genesenen-Nachweis oder einen negativen Corona Antigen-Schnelltest vorweisen.

Die Kontaktbeschränkungen und Regelungen für private Feiern werden vollständig aufgehoben. 

Marktgespräch: Franziska Brantner auf dem Ladenburger Wochenmarkt

Freitag, 20. August, 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Die grüne Bundestagsabgeordnete für Heidelberg und die Neckar-Bergstraße, Franziska Brantner, besucht am 20.8.2021 den Ladenburger Wochenmarkt. Die Spitzenkandidatin der Grünen Baden-Württemberg für die Bundestagswahl hat an diesem Freitag wieder ein offenes Ohr für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und freut sich auf den direkten Austausch vor Ort!

Franziska Brantner und die Grünen sind am Freitag, dem 20.8., von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr auf dem Wochenmarkt anzutreffen.

Zum Ferienende wieder „Lernbrücken“ (von Uli Sckerl MdL)

In Ladenburg in gleich drei Schulen: Werkrealschule Unterer Neckar, Merian-Realschule und Carl-Benz-Gymnasium

Das baden-württembergische Kultusministerium richtet in den letzten 14 Tagen der Sommerferien auch in diesem Jahr sog. „Lernbrücken“ ein. Sie sind ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die insbesondere wegen der Corona-Pandemie Lernlücken haben. „Damit soll ein guter und motivierter Start in das neue Schuljahr ermöglicht werden“, sagt der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl, der sich freut, dass es im Wahlkreis Weinheim an 17 Schulen „Lernbrücken“- Angebote geben wird. In Ladenburg wird das in drei Schulen der Fall sein: In der Merian-Realschule, der Werkrealschule Unterer Neckar und im Carl-Benz-Gymnasium. Für die „Lernbrücken“ plant das Kultusministerium aktuell mit einem Mittelbedarf in Höhe von rd. acht Millionen Euro, um die zusätzlichen Personalkosten zu finanzieren. Diese entstehen im Rahmen des freiwilligen Einsatzes von Lehrpersonen bei den „Lernbrücken“ an öffentlichen und privaten Schulen.

In der hiesigen Bergsträßer Region beteiligen sich u.a. folgende Schulen an den „Lernbrücken“: In Weinheim die Bonhoeffer-Grundschule, die Carl-Orff-Grundschule, die Friedrich-Realschule sowie das Heisenberg-Gymnasium. In Heddesheim die Carl-Drais-Gemeinschaftsschule und die Hans-Thoma-Grundschule. Aus Ilvesheim kommen die Schlossschule und die Friedrich-Ebert- Grundschule hinzu. Schließlich beteiligen sich in  Weinheim und Hemsbach jeweils vier Schulen. In Weinheim: Bonhoeffer-Grundschule, Carl-Orff-Grundschule, Friedrich-Realschule sowie das Heisenberg-Gymnasium. In Hemsbach:  Goetheschule (Grundschule); Carl-Engler-Realschule; Hebelschule (Grundschule); Bergstraßen-Gymnasium. Aus Laudenbach kommt die Sonnberg-Grundschule hinzu. An den genannten Schulen sind allein bisher ca. 460 Schülerinnen und Schüler für die „Lernbrücken“ angemeldet.

Insgesamt beteiligen sich im Rhein-Neckar-Kreis 72 Schulen am „Lernbrücken“-Programm. Anmeldungen zu den Kursen waren bis zum 30. Juli möglich. Derzeit werden die Kurse im allgemein bildenden Bereich endgültig festgelegt.

Uli Sckerl betont weiter: „Die Evaluation der „Lernbrücken“ im vergangenen Jahr hat ergeben, dass das Konzept stimmig ist: Die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler mit besonderen Defiziten wurde erreicht, der Zeitraum (die letzten beiden Wochen der Sommerferien) ist gut geeignet, und auch der Unterrichtsumfang von drei Zeitstunden am Vormittag ist passend. Im Unterschied zum Vorjahr soll in diesem Jahr der Fokus auch auf der Förderung im sozial-emotionalen Bereich legen. Damit sollen  auch Lernblockaden gelöst werden, die ein Vorankommen in verschiedenen Bereichen verhindern können“.

 

Die „Lernbrücken“ werden von Lehrkräften, Pensionärinnen und Pensionären sowie Referendarinnen und Referendaren angeboten. Letztere haben durch ihre Mitwirkung die Möglichkeit einer vorzeitigen Aufnahme in ein Beamtenverhältnis, nämlich bereits zum 31. August 2021. Neu ist, dass in diesem Jahr auch Studierende die „Lernbrücken“ mitgestalten sollen. Die allgemeinbildenden und die beruflichen Schulen sind freiwillig an den „Lernbrücken“ beteiligt.

 

Mit großen Projekten ins zweite Halbjahr - Stellungnahme zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 21. Juli 2021 von Jenny Zimmermann

In der letzten Sitzung vor den Sommerferien ging es im Gemeinderat gleich um mehrere Großprojekte. Mit den Beschlüssen zu den Bebauungsplänen geht es für zwei wichtige Projekte voran: für den neue Kindergarten in der Weststadt und die neue Sporthalle. Beide Projekte werden von der Grünen Fraktion unterstützt und begrüßt. Der schnelle Ausbau der Kinderbetreuungsplätze ist dringend notwendig, gerade auch in der Weststadt, damit wir allen Familien ein passendes Betreuungsangebot machen können.

Die neue Sporthalle wird seit vielen Jahren herbeigesehnt und nach dem erfolgreichen Architektenwettbewerb ist der Bebauungsplan ein weiterer Schritt in Richtung zeitnahe Umsetzung. Bei beiden Projekten ist der Grünen Fraktion eine möglichst nachhaltige Umsetzung wichtig. In den Diskussionen helfen die Vorgaben von Seiten des Landes mit dem Klimaschutzgesetz – damit sind z.B. Photovoltaikanlagen gesetzt und bilden einen festen Baustein für eine nachhaltige Umsetzung.

Ein großer Tagesordnungspunkt und ein wahrer Meilenstein war der Beschluss zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft. Die ausführliche Stellungnahme für die Grüne Fraktion ist unten angefügt.

Ratsnotizen:

  • Die erfreulichen Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer wurden zur Kenntnis genommen, sie helfen bei der Umsetzung der anstehenden großen Projekte

  • Arbeitnehmerüberlassung sehen wir grundsätzlich kritisch, für die Unterstützung im Bürgerbüro wegen eines Krankheitsfalls ist das aber eine nachvollziehbare Lösung.

  • Unter Verschiedenes wurde angesichts der aktuellen Hochwasser-Katastrophe von der CDU-Fraktion nochmal das Thema Sirenenanlage angesprochen.

Oberste Priorität hat für uns als Grüne Fraktion derzeit die akute Nothilfe vor Ort. Unser Mitgefühl gilt allen Opfern und Betroffenen der Katastrophe. Unser Dank gilt allen Helfer:innen die wirklich Großes leisten. Die Grüne Fraktion steht einer Sirenenanlage als alleinige Sofortmaßnahme zurückhaltend gegenüber, denn nur die Anlage alleine hilft nicht. Entsprechend sind wir dafür, die Erkenntnisse aus dem bundesweiten Warntag und aus der Hochwasser-Katastrophe zu nutzen und gute Gesamtkonzepte zu entwickeln, mit passenden Schutzmaßnahmen und einem gut organisierten und gut ausgestatteten Katastrophenschutz. Und es braucht ein Klimaschutzsofortprogramm mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen, um die Häufigkeit solcher Katastrophen nicht noch weiter steigen zu lassen.

 

Stellungnahme zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft

Sehr geehrter Bürgermeister Schmutz, liebe Stadträt:innen,

wir gehen heute einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Unser Ziel ist klar, wir wollen für Ladenburg eine nachhaltige, lebenswerte Entwicklung und wir wollen diese Entwicklung viel stärker als bisher gestalten. Nicht mehr nur die Rahmenbedingungen vorgeben und den Rest dem freien Markt überlassen. Wir wollen, dass am Ende nicht anonyme Investor:innen gewinnen, sondern alle Menschen, die in Ladenburg leben.

Daher haben die SPD und wir als Grüne Fraktion gemeinsam zum letzten Haushalt den Prüfauftrag eingebracht, der zu diesem Gründungsbeschluss heute führt. Wir sind davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, für mehr Eigenverantwortung bei der Entwicklung Ladenburgs. Wir wollen ein Ende von überdimensionierten Investmentprojekten, egal ob im Wohnungs- oder im Gewerbebau. Ein unbegrenztes Wachstum gibt es nicht und unsere Ressourcen und Infrastruktur - Wasser, Ackerboden, Kinderbetreuungseinrichtungen, Sportstätten, Pflegeinrichtungen - sind endlich. Mit dieser Endlichkeit müssen wir umgehen und Projekte entsprechend gegeneinander abwägen.

Deshalb ist auch die parallele Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts Ladenburg 2035, mit der bereits gestarteten repräsentativen Umfrage und der morgen stattfindenden ersten Bürger:innenbeteiligung, so wichtig. Alle Bürger:innen sind aufgerufen und eingeladen sich einzubringen. Mit diesem Konzept werden die Leitplanken gesetzt für die Entwicklung unserer Stadt in den nächsten Jahren. Nicht nur was Bauen und Wohnen angeht sondern auch mit Blick auf Klimaschutz, Mobilität, Bildung, Freizeit und Kultur.

Bei der Umsetzung des Konzepts wird dann die Stadtentwicklungsgesellschaft eine wichtige Rolle einnehmen. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt und im Aufsichtsrat wird neben dem Bürgermeister und externen Expert:innen auch der Gemeinderat vertreten sein. Damit wird sichergestellt, dass die Gesellschaft das tut was sie tun soll – für die Ladenburger Bevölkerung die Ideen und Konzepte aus dem Stadtentwicklungskonzept Wirklichkeit werden lassen.

Wir freuen uns darauf, diese Herausforderungen mit vielen interessierten Bürger:innen anzugehen - gemeinsam für Ladenburg.

Unser Dank gilt der Verwaltung, die sich derzeit sehr intensiv mit Ladenburg 2035 und der Stadtentwicklungsgesellschaft auseinandersetzt und uns zum Gründungsbeschluss auch einen fundierten und guten Entwurf für den Gesellschaftsvertrag vorgelegt hat.

Volle Zustimmung unsererseits.

Stellungnahme zum Regionalplan Rhein-Neckar

Maximilian Keller, Vorsitzender Grüne Gemeinderatsfraktion

Der Regionalplan Rhein-Neckar (siehe https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/einheitlicher-regionalplan) soll unsere Lebensgrundlage und die Standortattraktivität langfristig sichern. So steht es im Vorwort. In dieser 1. Änderung geht es um die Bereiche Wohnen und Gewerbe.

  • In der Bedarfsplanung bis 2035 werden für Wohnen 2700 ha und für Gewerbe 1500 ha prognostiziert.
  • Im Bereich Wohnen existiert ein vorhandenes Potential von 2500 ha. Daraus ergibt sich ein Mehrbedarf von 200 ha.
  • Im Bereich Gewerbe beträgt das vorhandene Potential 2000 ha. Somit ergibt sich ein Überhang von 500 ha. Jedoch wird hier das Potential von 2000 ha nur zur Hälfte berücksichtigt und plötzlich ergibt sich hier ein Bedarf von zusätzlichen 500 ha.
  • Zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Potential sollen hier noch Entwicklungsspielräume eingeplant werden. Ziel ist es, weitere 505 ha Wohnbaufläche und 335 ha gewerbliche Fläche auszuweisen.

Eine Planung die weiterhin vorsieht, Boden zu verbrauchen ist nicht nachhaltig. Entwicklung heißt nicht automatisch räumliche Ausdehnung.

 

Wir fordern deshalb eine regionalplanerische Vorgabe, die die Klimaziele verwirklicht.

Das bedeutet:

  • keinen Spielraum für weiteren Flächenverbrauch,
  • Bedarfe decken auf vorhandener Bebauung durch Umbau, Flächenrecycling und Leerstandsnutzung für Wohnen und Gewerbe
  • eine Überarbeitung des Regionalplans unter den Vorgaben
    • freie Flächen möglichst zu erhalten und zu schützen
    • Boden für Landwirtschaft/Naturschutz und Erholung zu erhalten
      • Denn Boden speichert CO2, filtert und liefert uns Trinkwasser
      • Die Bildung von 1 cm belebtem Boden dauert bis zu 1000 Jahre
      • Boden beugt Überschwemmungen vor und ist Grundlage unserer Nahrungsmittel

Zu den ausgewiesenen Gewerbe- und Wohnflächen muss bei Nutzung auch der Bedarf an Ausgleichsflächen hinzugerechnet werden.

Schon jetzt sind wir kaum in der Lage, die dafür nötigen Flächen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig bedeutet dies eine weitere Umnutzung landwirtschaftlicher genutzter Flächen.

So wird zu Gunsten von Wohn- und Gewerbeflächen der Konflikt um die verbleibenden Flächen auf Landwirtschaft und Naturschutz verlagert.

Es wäre ein starkes Zeichen der Stadt Ladenburg gewesen, Teile der gewerblichen Reserveflächen, die zum großen Teil auf besten Ackerböden liegen, aus dem Regionalplan herausnehmen zu lassen.

Das wäre gelebter Umwelt- und Klimaschutz gewesen.

Das Argument, dass diese Flächen erst durch Beschluss der kommunalen Entscheidungsträger verbaut werden können, greift unserer Meinung nach nicht. Den was möglich ist, wird auch gemacht wie die Vergangenheit uns lehrt. Alleine die konsequente Selbstbeschränkung ist hier zielführend.

 

Wir befürworten ausdrücklich, dass -unter anderem auch durch unseren Vorschlag- eine potentielle Anbindung Ladenburgs durch eine Straßenbahn in den Regionalplan einfließen soll.

Da wir als Fraktion der Grünen dem ersten Teil der Kenntnisnahme nicht zustimmen können werden wir uns enthalten.

 

Grüner Treff am Dienstag, dem 6. Juli 2021 um 19:30 Uhr

Wir laden herzlich ein zum nächsten Grünen Treff am Dienstag, den 6. Juli 2021 um 19:30 Uhr.

Geplant ist endlich wieder einmal auf der Terrasse des Café Antique oder im Innenraum, abhängig vom aktuellen Wetter.

Themenschwerpunkte sind Gemeinderatsinfos, Bundestagswahl, Kreisvorstandwahlen und Grüner Brunch im Sommer.

Wir freuen uns auch über neue Gesichter und Meinungen!

„Bereit, weil Ihr es seid.“

Bericht von der Bundesdelegiertenkonferenz BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vom 11.-13. Juni 2021 fand die digitale Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN statt. Für den Kreisverband Neckar-Bergstraße nahmen die Ladenburger Stadträtin und Grünen-Ortsvorständin Jenny Zimmermann und Walter Heilmann (Edingen-Neckarhausen) als Delegierte teil. Über 800 Delegierte haben auf der Konferenz, verteilt auf drei Tage, mehr als 24 Stunden lang das Wahlprogramm für die Bundestagswahl debattiert und beschlossen. Und außerdem mit 98,5% Zustimmung Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin und gemeinsam mit Robert Habeck als Spitzenduo für die Wahl aufgestellt.

Das Wahlprogramm mit fast 140 Seiten ist ein umfangreiches Papier, in dem beschrieben wird, wie die Grünen ihr erst kürzlich beschlossenes Grundsatzprogramm umsetzen und Deutschland in Zukunft gestalten wollen. Schwerpunkte des Wahlprogramms sind klimagerechter Wohlstand, ein effizienter Staat, Kinder und soziale Sicherung. Da geht es unter anderem um ein Klimaschutz-Sofortprogramm, damit Deutschland das 1,5-Grad-Ziel einhält, das gleichzeitig eine sozial gerechte Gestaltung vorsieht, mit Entlastungen für Geringverdiener:innen und Familien. Oder auch um eine effiziente, digitale Verwaltung, Bus- und Bahnverbindungen und gute Gesundheits- und Pflegeversorgung mit fair bezahlten Pflegekräften. Für Kinder soll es gute Kitas und Schulen geben, egal wo sie leben, damit alle die gleichen Lebenschancen haben.

„Viele der Themen im Grünen Wahlprogramm beschäftigen uns z.B. auch im Ladenburger Gemeinderat. Das Programm ist sehr nah an den tatsächlichen, aktuellen Problemen“, so Jenny Zimmermann mit Blick auf das vergangene Wochenende und sie nennt Beispiele: „Der noch immer zu hohe Flächenverbrauch, der zu Lasten landwirtschaftlich genutzter Flächen geht, ist ein solches Thema. Oder auch die notwendige Energierevolution mit dem Ausbau z.B. von Photovoltaikanlagen. Der Ausbau von Fahrradwegen, Erhalt der Artenvielfalt, Digitalisierung voranbringen, sorgsamer Umgang mit Steuergeldern, Unterstützung von Familien, bezahlbarer Wohnraum, solide kommunale Finanzen, alles Dinge, die uns vor Ort betreffen und für die es Lösungen braucht.“

Entsprechend sehr spannend aber auch anspruchsvoll sei das vergangene Wochenende gewesen, so Zimmermann weiter, denn die große Themenvielfalt habe den Delegierten viel abverlangt um am Ende zum Ergebnis zu kommen. Der Titel des Wahlprogramms „Deutschland. Alles ist drin“, das sei wirklich so. In diesem Programm habe man nichts vergessen, so ihr Eindruck. Und so ist sie auch ein bisschen stolz, denn mit dem Programm und der Spitzenkandidatin Baerbock hätten die Grünen bewiesen, dass ihr Wahlkampfmotto stimmt. Sie seien „Bereit, weil Ihr es seid“.



























Ladenburg & Covid-19

expand_less